Alpaka

Das Alpaka stammt aus Südamerika und ist ein Nachfahre der noch heute lebenden Wildform „Vicunja“.

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In Südamerika haben sich zwei unterschiedliche Wildformen aus dem ursprünglich eingewanderten Urkamel gebildet: Das Guanaco und das Vicunja.
Beide Arten gibt es noch heute.
Überflutungen ihres natürlichen Lebensraumes zwangen die Herden vor ca. 10.000 Jahren in höhergelegene Gebiete zu wandern. Die Menschen mussten ihnen folgen, da die Tiere ihre Nahrungsgrundlage bildeten.
Da den Ureinwohnern das Jagen in der gebirgigen Gegend äußerst schwer fiel, begannen sie mit dem Einfangen von Wildtieren und dem Aufbau von Herden.
Vor ca. 4.000 Jahren entstand durch diese Züchtungen das heute bekannte Lama aus der Linie des Guanaco und wurde überwiegend als Lastentier genutzt.

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Das Alpaka hingegen, eine Weiterentwicklung des Vicunja, wurde aufgrund seiner feinen Wolle geschätzt, die durch Züchtungen im Verlauf der folgenden 3.000 Jahre eine unvergleichliche Qualität erlangte.
Als Folge der spanischen Eroberung Südamerikas fielen ca. 90% der Alpakas der Jagd oder Krankheiten zum Opfer.
Im Schutz der unzulänglichen Hochplateaus von Chile, Bolivien und Peru hatte die Population der Alpakas daraufhin mehrere hundert Jahre Zeit, sich zu erholen.

Seit der Wiederentdeckung dieser Edelfaser ist das Alpaka – trotz eines relativ geringen Gesamtbestandes von 3-4 Millionen Tieren – in der ganzen Welt bekannt und mittlerweile weit verbreitet.

Die Alpaka-Wolle, die bei mon petit rouet versponnen wird, stammt von einem Familienbetrieb aus der Auvergne.

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Alpakawolle gibt es in 22 reinen Naturfarben und einer Vielzahl von Schattierungen.
Ein vergleichbar großes Farbspektrum ist bei keinem anderen Säugetier zu finden.

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